Im Klagenfurter Rathaus sind am Donnerstag die Konsequenzen aus der seit Wochen andauernden Zulagen-Diskussion um Magistratsdirektor Peter Jost gezogen worden. Demnach verzichtet Jost unwiderruflich auf die umstrittene Zulage von brutto 1.518,34 Euro monatlich und zudem auf zwei seiner drei Nebenbeschäftigungen.
Wesentlichster Punkt ist aber eine Reorganisation in der Magistratsdirektion, wonach künftig das Vier-Augen-Prinzip zwischen dem Direktor und seinem Stellvertreter gilt und es zu einer klar abgegrenzten Aufgabenverteilung kommt.
In Zukunft werden bei allen Sitzungen der maßgeblichen Stadtgremien sowohl Magistratsdirektor Jost als auch sein Stellvertreter Ulf Scheriau teilnehmen. Gemäß der künftigen Kompetenzverteilung fallen die beiden Agenden Personal und Verwaltungsreform in die primäre Zuständigkeit Scheriaus.
Die neue Aufgabenverteilung soll so rasch wie möglich vom Magistratsdirektor und seinem Stellvertreter dokumentiert und Bürgermeister Christian Scheider sowie Vizebürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz vorgelegt werden.
Bürgermeister Scheider versicherte am Montag, dass der vorliegende Fall auf Grund aller getroffenen Maßnahmen nicht mehr vorkommen werde. Ob die Causa Jost endgültig vom Tisch sei, werde von der Entscheidung der Staatsanwaltschaft abhängen. Jedenfalls habe man sofort nach Bekanntwerden der Angelegenheit reagiert und alle erforderlichen Schritte zur Aufklärung eingeleitet, so Scheider.
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