Bürgermeister Scheider bilanziert nach einem Jahr im Amt durchaus positiv.
In Sachen Stadion habe er mit der Baufirma ein ausgezeichnetes Angebot ausgehandelt, ausständig sei nur noch die schriftliche Zusage des Sportministeriums. Danach werde entschieden. Beim Gasdampf-Kraftwerk laufe derzeit das Behördenverfahren, auf die Dauer und das Ergebnis habe die Politik aber keinen Einfluss.
Hinsichtlich des Hallenbades sollen laut Scheider in Kürze die Detailprojekte präsentiert und die Bevölkerung in den Entscheidungsprozess eingebunden werden.
Zwei seit vielen Jahren diskutierte große Vorhaben konnten bereits im ersten Jahr der neuen Stadtregierung umgesetzt werden: Das Leichtathletik-Stadion und das neue Tierschutzhaus. Beide Millionenprojekte wurden respektive werden noch heuer baulich in Angriff genommen.
Im Zuge der Verwaltungsreform wurden der Stellenplan reduziert und Abteilungen zusammengelegt. Beschlossen wurde auch eine Verkleinerung des Stadtsenates von neun auf sieben Mitglieder.
Dass Bürgermeister Christian Scheider Bürgernähe lebt, belegen folgende Zahlen: Er hielt seit seinem Amtsantritt 39 Sprechtage mit 607 Personen in insgesamt 204 Stunden ab. Dabei konnten 70 Prozent der Anliegen sofort positiv erledigt werden. Weiteres gab es für mehr als 1.000 Personen unbürokratische und rasche Hilfe in Akutfällen, wie bei schwerer Krankheit, Unfällen, Todesfällen und Delogierungen. 2.321 KlagenfurterInnen nahmen die Weihnachtsaktion (€ 75) in Anspruch.
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