Im oberösterreichischen Timelkam ist ein Gasdampfkraftwerk in Betrieb, das von der Größe und dem Konzept her mit jenem zu vergleichen ist, welches auch für Klagenfurt geplant ist.
Um sich davon ein genaues Bild zu machen, haben sich meine Stadtsenatskollegen Vizebürgermeisterin Mathiaschitz, Stadtrat Steinkellner und ich auf den Weg dort hin gemacht.
Ich kann jedem, der Bedenken oder offene Fragen bezüglichdieses geplanten GDK hat, nur raten, sich das Kraftwerk in Timelkamanzusehen und mit den dortigen Fachleuten Gespräche zu führen.
Vor Ort relativieren sich dann schnell viele Befürchtungen weil man sieht,was tatsächlich Sache ist. Der Kraftwerkspark Timelkam ist eine hochmoderne undeffiziente Anlage, der interessanterweise sehr nahe zu einigenEinfamilienhäusern steht.
Wie uns vom dortigen Bürgermeister versichert wurde,hat es nie irgendwelche Probleme mit den Anrainern gegeben. Von einer Nebelschwadenbildung oder einer Lärmbelästigungwar bei unserer Besichtigung überhaupt nichts zu merken, obwohl das GDK aufVollbetrieb lief.
Uns allen stellte sich eigentlich nur die Frage, warum soetwas nicht auch in Klagenfurt möglich sein sollte. Die Kraftwerksbetreiber haben sich auch für das äußereErscheinungsbild des Werkes etwas einfallen lassen.
Mittels Architekturwettbewerb wurde die Fassade des Gebäudes eindrucksvoll gestaltet. Ein GDK muss also nicht zwangsläufig ein „Klotz“ in der Landschaft sein.
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